Projektwoche in der Berufsschule

von Matthias, 3. Ausbildungsjahr Fachinformatiker Anwendungsentwicklung

Wie kann man sich einen Roboterarm, ein selbstfahrendes Auto oder einen sich automatisch bewässernden Blumentopf in einem Raum vorstellen? Dieser Gedanke erwacht während den Projektwochen des TGBBZ Dillingens zum Leben.

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Beginne ich von vorne. Während der gesamten Berufsschullaufbahn nehmen die Auszubildenden Fachinformatiker unserer Berufsschule in Dillingen im ersten sowie zweiten Ausbildungsjahr an den sogenannten Projektwochen teil.

Das benötigte Know-How

Vorweg ist zu sagen, dass für jedes Projekt vorgeschrieben wurde, dass der technische Teil auf einem Arduino basieren sollte. Vorkenntnisse oder Erfahrungen in diesem Bereich wurden jedoch nicht vorausgesetzt.

Ein Arduino kann man hierbei kurz und knapp folgendermaßen erklären: orientiert an einer Art Legobaukasten aus Hardware werden Ideen mit eigener Software verhältnismäßig einfach umgesetzt oder besser gesagt „zusammengebastelt“.

Zur Hardware gehören alle technischen Dinge wie Kabel, LED-Lämpchen oder auch Joysticks, welche wortwörtlich zum Anfassen sind. Mit der Software ist wiederum ein in der Programmiersprache C oder C++ programmiertes Programm gemeint.

Die Planung

In kleinere Gruppen aufgeteilt wurden bereits im Vorfeld intern viele Ideen gesammelt, welche die einzelnen Teams umsetzen wollten. Die Schule gab uns hierbei überraschend viel Spielraum und bot an, zusätzlich benötigte Teilchen wie Sensoren, Motoren und vieles mehr im Namen des Fördervereins zu bestellen.

Der Ablauf

Die Projektwoche meiner Klasse startete am 14.06.2021 und ging bis zum 18.06.2021 Auf selbstständiges Arbeiten wurde hier vertraut. Immerhin vertritt das Projekt eine eigene Note auf dem Zeugnis. Erarbeitet wurden eine Hand voll Dokumenten sowie das eigentliche Projekt an sich. Alle Arbeitsschritte und Informationen zu unserem Projekt wurden dabei detailliert beschrieben, wenn nötig begründet und in den Dokumentationen festgehalten.

Das Ziel meiner Gruppe war es, einen Greifarm Roboter mit Joysticks steuern zu können (siehe Bild). Eingeteilt in einzelne Rollen (Projektleitung, Entwickler, Qualitätsmanagement, technischer Leiter und Tester) kamen wir mit unserem Projekt gut voran.

Das Fazit der Projektwoche

Rückblickend empfand ich die Projektwoche als erfolgreich. Es stimmt mich froh, an solch einem Projekt teilgenommen zu haben. Jenseits vom Spaß muss ich auch zugeben, dass ich dadurch sehr viel Erfahrung mitnehmen konnte. Das Arbeiten in einer Gruppe vor allem mit Klassenkammeraden fordert von jedem Teammitglied höchste Konzentration.

Zudem sehe ich die Projektwochen als kleine Übung und Vorbereitung auf das Abschlussprojekt, welches jeder, der einen Ausbildungsabschluss anstrebt, im Zeitraum der Prüfungen anfertigen muss.

Hier erfährst Du mehr über unseren Arduino-Workshop am Tag der Ausbildung.

Wie der Alltag eines Azubis aussieht erfährst Du hier.

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